nr. Boot Crew Segelfläche (m2) Gewicht (kg)
1

KOOKABURRA / Etap 24i

retired from the race

Michael Gerber (skipper)

Salome Gerber

30 am Wind

52/92 vorm Wind

1820
2

VELA / Bavaria 40 Vision

retired from the race

Klaus Schreimel (skipper)

Franz Basar

97 am Wind / vorm Wind 10000
3

DELA / Dehler 35 cws

11d - 19h - 40m - 08s

Thomas Woithe

solo

57 am Wind / vorm Wind 6000
4

THE BLACKADDER / Impala 31

retired from the race

Einar Recknagel (skipper)

Erik Larsson

Arne Kölpin

47 am Wind

86 vorm Wind

3500

Das MidsummerSail 2018 ist Geschichte - und was für Eine!

Es gab 11 Meldungen, 4 sind gestartet, aber nur ein Einziger ist tatsächlich im Ziel angekommen.

Mit einer solchen Quote hatte ich nicht gerechnet.

Es heißt das Schwerste an einer Regatta ist überhaupt an die Startlinie zu kommen. In diesem Satz steckt eindeutig viel Erfahrung.

Und natürlich wußte ich um die Wettervorhersagen. Starkwind und Regen hat den Seglern gleich nach dem Start die erste Zwangspause aufgedrückt, nur um dann in eine Flaute überzugehen. Kaum schien sich das Wetter zu stabilisieren ging der gleiche Spaß von vorne los.

So sind Rekorde schwer zu knacken.

Allerdings segeln nicht alle für den Rekord, oder den Pokal. Sie starten um etwas Besonderes zu tun. Etwas das eben nicht einfach so zu erreichen ist.

Oft wird die Ostsee als Binnenmeer nicht ganz ernst genommen. Nicht zu vergleichen mit dem Atlantik, oder dem Südpolarmeer.

Jedoch sollte man sich nicht täuschen lassen. Wer einmal Stockholm achteraus gelassen hat, ist sehr schnell von der Größe des Bottnischen Meerbusens überwältigt.

Die wenigsten Ostseesegler haben das jemals erlebt.

Die Ostsee einmal in ihrer kompletten Nord-Südausdehnung zu durchsegeln ist eine wirkliche Herausforderung.

Es ist ein Privileg triumphierend auf der gelben Tonne zu stehen und es muß sich verdient werden!

Das MidsummerSail ist eben nicht nur die längste, sondern damit auch die härteste Ostseeregatta.

Es lebe 2019!